Zurück zum Überblick Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage

Sonnenstrom vom eigenen Dach – für alle im Haus

Wohnhäuser mit mindestens 2 Parteien und einer PV-Anlage ab 20 kWp können den Strom vom Dach direkt im Haus teilen – ohne Netzentgelte, ohne Abgaben, ohne eigenen Verein. Als Teil der Energiegemeinschaft Region Liezen holen Sie damit das Maximum heraus: Was das Dach nicht deckt, kommt lokal, regional oder österreichweit aus der Gemeinschaft.

Wohnhäuser mit Photovoltaikanlagen auf allen Dächern

Mindestens 2 Parteien

Wohnungen, Geschäftslokale, Allgemeinstrom – alle Zählpunkte hinter demselben Hausanschluss.

PV-Anlage ab 20 kWp

Bestehend oder geplant. Ab dieser Größe trägt die Anlage den Betrieb und lohnt sich für alle im Haus.

Smart Meter

An jedem teilnehmenden Zählpunkt. Fehlt er, baut ihn der Netzbetreiber für die Teilnahme vorrangig ein.

Ein Betreiber

Eigentümergemeinschaft, Vermieter, Bauträger oder Betrieb – als Vertragspartner der Bewohner.

So funktioniert es

Der Netzbetreiber misst und ordnet zu – EGControl rechnet ab

Technisch ändert sich im Haus nichts: Die PV-Anlage speist in die Hauptleitung ein, jede Wohnung behält ihren Zähler und ihren Stromlieferanten. Neu ist die Zuordnung.

Erzeugen

Die PV-Anlage speist über ihren Erzeugungszählpunkt in die Hauptleitung des Hauses ein.

Messen

Der Netzbetreiber liest alle Smart Meter im Viertelstundentakt – Erzeugung und Verbrauch jedes Teilnehmers.

Zuordnen

Je Viertelstunde wird die Erzeugung nach dem tatsächlichen Verbrauch verteilt. Nur der Rest gilt als Netzbezug – und nur den verrechnet der Lieferant.

Abrechnen

Die Werte laufen täglich in das System von EGControl. Jeder Teilnehmer sieht alles im Portal, monatlich kommt die Rechnung.

Der Strom verlässt das Gebäude nicht. Deshalb fallen für den Anteil vom eigenen Dach weder Netznutzungs- und Netzverlustentgelt noch Elektrizitätsabgabe oder Erneuerbaren-Förderbeitrag an. Was die Anlage in einer Viertelstunde mehr erzeugt, als im Haus verbraucht wird, geht als Überschuss in die Energiegemeinschaft.

Maximale Ersparnis

Die Ebene im Haus – plus alle Ebenen der Energiegemeinschaft

Jeder Zählpunkt im Haus kann an der Gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage teilnehmen und zugleich Mitglied der Energiegemeinschaft Region Liezen sein. Der prognosegesteuerte Teilnahmefaktor steuert alle Ebenen: zuerst der Strom vom eigenen Dach, dann lokal, regional, österreichweit. Für die Bewohner bleibt es ein Beitritt, ein Vertrag und eine Rechnung.

ÖsterreichweitBürgerenergiegemeinschaft – der Hauptverein −0 %Netznutzungsentgelt
Regionalje Umspannwerk ein Zweigverein – 10 in der Region −28 %Netznutzungsentgelt
Lokalje Trafostation ein Zweigverein – Strom aus der Nachbarschaft −57 %Netznutzungsentgelt
Im HausoptionalGemeinschaftliche Erzeugungsanlage – die eigene PV-Anlage am Mehrparteienhaus −100 %Netzentgelte und Abgaben
Ihr ZählpunktEin Beitritt, ein Vertrag, eine Abrechnung – auf allen Ebenen zugleich.
Über seinen Netzanschluss gehört Ihr Zählpunkt automatisch zu einer Trafostation und einem Umspannwerk – und damit zu allen drei Ebenen. Welcher Anteil Ihres Stroms auf welcher Ebene geteilt wird, legt der prognosegesteuerte Teilnahmefaktor laufend fest.
Was es kostet

Für die Bewohner nichts extra – der Betreiber zahlt den Betrieb

Den Betrieb der Anlage als Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage übernimmt EGControl als Organisator: Registrierung am Strommarkt, Zählpunkte, Messwerte, Monatsrechnungen. Die Entgelte dafür trägt der Anlagenbetreiber – in der Regel die Eigentümergemeinschaft oder der Vermieter – und legt sie über den Preis für den Sonnenstrom um.

Entgelte für den Betreiber

je Abnehmer-Zählpunkt und Monat2,00 €
je kWp Anlagenleistung und Monat0,10 €
Grundgebühr je Monat in der Mindestvertragsdauer (36 Monate)25 €
Grundgebühr je Monat danach12,50 €
Gratismonate für neu gegründete Anlagen6

Netto, wertgesichert. Preisblatt EGControl, Stand 15.09.2026 – kein Setup, keine Mindestanzahl.

Rechenbeispiel

12 Wohnungen, 30 kWp auf dem Dach:

52 €je Monat in der Mindestvertragsdauer, danach 39,50 €

Den Preis für den Sonnenstrom legt der Betreiber fest – von 0 ct, wenn die Betriebskosten alles tragen, bis zu einem Erlös über dem Einspeisetarif. Die Bewohner zahlen in jedem Fall weniger als beim Lieferanten, weil Netzentgelte und Abgaben entfallen.

Was beim Betreiber bleibt: die Teilnahmevereinbarung mit den Bewohnern (EGControl stellt das Muster) und die Zahlungen. Kein Verein, kein Firmenbuch – Verträge genügen.

Freiwillig und flexibel: Die Teilnahme ist für jede Wohnung freiwillig, der eigene Stromlieferant bleibt, Ein- und Ausstieg sind jederzeit zum Monatsende möglich.

Interesse?

Wir prüfen Hausanschluss, Smart Meter und Anlage – unverbindlich.

Schreiben Sie uns, um welches Haus es geht: Anzahl der Parteien, Größe der Anlage (bestehend oder geplant) und wer sie betreibt. Wir melden uns mit einer Einschätzung.